Mahdi Ahmed ist Islamwissenschaftler (M.A.), Politikwissenschaftler (B.A.), politischer Bildner und Übersetzer. Er arbeitet an Romanprojekten in arabischer Sprache. Im September erscheinen in der edition das ausland erstmals Auszüge aus seinem Roman "Die Bahnhofsruine" in deutscher Sprache.
In seinem Schreiben verbindet er persönliche Erinnerungen mit den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen des Sudan. Seine Texte erzählen von Flucht, Grenzerfahrungen und Rassismus, von Kindheit und Erinnerung und von den Spuren, die politische Veränderungen im persönlichen Leben hinterlassen. Dabei richtet sich sein Blick insbesondere auf die Jahre 1989 bis 2019 im Sudan.
Zwischen persönlicher Geschichte und gesellschaftlicher Realität erkundet er, wie sich große politische Ereignisse in Biografien einschreiben und wie Erinnerung, Verlust und Flucht die Wahrnehmung von Herkunft und Zugehörigkeit verändern.